Die Welt Hamburg "Leute" 17.4.2018

LIVE MUSIC NOW
Nachwuchsmusiker geben Benefizkonzert
Für Susanne Kutscherwar es eine Premiere, als sie in ihrer neuen Funktion als Vorstandsvorsitzende von Yehudi Menuhin Live Music Now (LMN) Freunde, Förderer und Gäste beim Beneflzkonzert begrüßte. Zuvor bekleidete Sibylle Voss-Andreae sechs Jahre lang das Amt, nun stand sie diesmal nicht auf der Bühne, sondern saß mit ihrem Mann Peter und ihrer Tochter Katharina im Publikum in dem fast ausverkauften Audimax der Bucerius Law School. 14 junge und begabte Musiker spielten und sangen an diesem Abend. Darunter das koreanische Baum Quartett, die den Anfang machten und erst kürzlich den begehrten Berenberg Kulturpreis erhielten. Auch das Qartett Tbonebrass begeisterte. Die Posaunisten lernten sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg kennen - mittlerweile geben sie Konzerte im gesamten norddeutschen Raum. Was Musik bewirken kann, davon gab Sophie von Uslar einen Einblick. Sie ist die Leiterin des DRK-Pflegeheims Eichenhöhe, in dem es immer mal wieder ein Konzert für die Bewohner von LMN gibt. ,“Ein ganz großes Lob geht an die jungen Musiker, die sich auf sehr liebevolle, zugewandte Weise an die Bewohner wenden und sich große Mühe geben, sich auf deren sprachliches Niveau zu begeben. Dadurch schaffen sie eine tolle, sehr persönliche Ebene,“ sagte von Uslar. Genau das war auch das Anliegen von Yehudi Menuhin. Der verstorbene Violinvirtuose sagte einst: ,,Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freunde." Deshalb bringt der Verein LMN Musik zu Menschen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in Konzerte gehen können, um ihnen so Hoffnung, Trost und Freude zu schenken.         nh

paracelsusstrasse Aktuelles - 17. April 2018 Schule Paracelsusstrasse -

LIVE MUSIC NOW KONZERT
paracelsusstrasse Aktuelles

Am 11.4.2018 hat das erste Live Music Now Konzert an unserer Schule stattgefunden!
Frau Laabs, die die Konzerte der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now  (LMN) an unserer Schule organisiert, hat ein eindrucksvolles Saxophon-Quartett mitgebracht und damit den Schülerinnen und Schülern ordentlich eingeheizt.
Jana De Troyer, Leon Sladky, Ivan Tumanov und Santa Bukovska haben mit ihren vier unterschiedlichen Saxophonen ein bunt gemischtes Musikprogramm von Mozart und Brahms über diverse Jazzklassiker bis hin zu moderner Popmusik der Sängerin Caro Emerald gespielt.
Lange konnte man bei diesen mitreißenden Klängen nicht sitzen bleiben, so dass in kurzer Zeit viele Tänzerinnen und Tänzer auf der Tanzfläche waren. Gern haben die Musikerinnen und Musiker mit ihren Instrumenten mitgetanzt. So dass eine fröhliche, ausgelassenen Stimmung herrschte.
Zum Abschluss des Konzerts haben die Musiker alle Schüler eingeladen die Instrumente noch einmal ganz nah zu erleben. Ein Angebot, was gern angenommen wurde.
Alle waren begeistert und freuen sich schon auf das nächste Konzert.
Vielen Dank an die Organisatorin Frau Laabs und die Yehudi Menuhin Organisation für ein tolles LMN-Konzert!

Die Welt - Hamburg - Leute 4.4.2017

 


BENEFIZKONZERT

 Noten statt Gesetze und Paragrafen

Wo sich sonst eifrige Studenten mit Gesetzen, Paragrafen und rechtswissenschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen, gab es Musik. Ins Auditorium Maximum der Bucerius Law School hatten die 17 ehrenamtlichen Teammitglieder von Yehudi Menuhin Live Music Now (LMN) zum Benefizkonzert geladen. Die Vorsitzende Sibylle Voss-Andreae begrüßte die rund 4oo Gäste und dankte ihnen für ihre Unterstützung, bevor zehn Stipendiaten ihr Können zeigten. Einer der Programmhöhepunkte war Joseph Haydns Trompetenkonzert, gespielt von Zhasulan Abdykalivoc. Außer ihm trat die Sopranistin Vlada Shchavinska auf, es spielten die vier Saxofonisten des Sturmquartetts sowie das Klavierduo Linda Leine und Daria Marshinina. Die jungen Musiker geben sonst Konzerte - etwa in sozialen Einrichtungen, Krankenhäusern, Haftanstalten, und Hospizen - für Menschen, die Live-Musik sonst nicht erleben können. Von einem besonderen Auftritt berichtete Franz Cornelius Hussing, bei dem die Musiker für Hörgeschädigte spielten und die Vibration der Musik für das Publikum erlebbar machten.
Zum Abschluss kamen die Gäste, darunter Gyde und Manfred G. Bullinger, Jan Graf von Spee, Kai-Jacob Klasen und Dagmar Guth, mit den jungen Talenten bei einem Empfang im Foyer zusammen.

Newsletter: Hospiz am Israelitischen Krankenhaus, Sept. 2016

Yehudi Menuhin Live Music Now: Klassik, die verbindet

Schon als Kind war er ein begnadeter Musiker: Yehudi Menuhin (1916­ 1999). Als Zwölfjähriger debütierte der Sohn russisch­jüdischer Einwanderer (in die USA, Anm.) in der Berliner Philharmonie mit Beethoven, Bach und Brahms. Seitdem wurde er als „Wunderkind“ und „Ausnahmegeiger“ gefeiert und erlangte Weltruhm – später auch als Dirigent. Sich selbst verstand er als musizierenden Menschenfreund. Im Laufe seiner Karriere gelang es ihm immer wieder, Brücken der Versöhnung zu bauen. So trat er etwa nach dem Zweiten Weltkrieg als erster jüdischer Musiker in Deutschland auf.

In diesem Jahr wäre Menuhin 100 Jahre alt geworden. Die Erinnerung an ihn ist in den Herzen und Köpfen der Menschen lebendig geblieben – nicht zuletzt durch den von ihm ge­gründeten Verein Yehudi Menuhin Live Music Now. Vertreten in vielen Metropolregionen,darunter auch in 20 deutschen, fördert dieser gemeinnützige Verein junge, besonders talen­tierte Künstler, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Ziel ist es, sie vor Menschen auftreten zu lassen, denen der Zugang zu Konzertsälen normalerweise verwehrt bleibt: Behinderten, Bewohnern von Waisenhäusern oder Altenheimen, Klinikpatienten oder Inhaftierten. Seit 2012 beehrt der Verein mit bis zu fünf musikalischen Darbietungen pro Jahr auch unser Hos­piz. „Den Gästen möchten wir damit in erster Linie Freude bereiten“, sagt die ehrenamtliche Konzert-Koordinatorin Kristina Rhein. „Die Musik soll ihnen dabei helfen, Erinnerungen zuspüren und vielleicht ihr Schicksal für eine kurze Zeit erträglicher zu machen oder zu verges­sen.“ Kürzlich erst konnten sich die Zuhörer bei einem sommerlichen Konzert mit Klavier und Flöte in wunderbare musikalische Welten entführen lassen.

Welt am Sonntag, 1. Mai 2016

Treffpunkt

von Doris Banuscher

Geige, Glück und Genie

Yehudi Menuhin war ein bedeutender Musiker, ein begnadeter Künstler und ein einzigartiger, großer Mensch. Seine künstlerische Vision war zugleich eine Vision der Menschlichkeit.“ Mit diesem Grußwort von Kent Nagano, Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper, begann das Festkonzert anlässlich des 100. Geburtstages des Geigers und Menschenfreundes Yehudi Menuhin (22. April 1916 – 12. März 1999). Gastgeber der Hommage an den großen Musiker im Ernst Deutsch Theater war der gemeinnützige Verein Yehudi Menuhin Live Music Now (LMN), der 1999 in Hamburg gegründet wurde. Hausherrin Isabella Vertes-Schütter nennt die Tätigkeit des Vereins eine „Doppelaufgabe“: LMN veranstalte „einerseits eintrittsfreie Konzerte in sozialen Einrichtungen, für Menschen, die Musik sonst nicht live erleben könnten, und fördert andererseits junge, besonders begabte Musiker.“ Zum Festkonzert für Menuhin begeisterten aktuelle und ehemalige LMN-Stipendiaten, so das Trio Adorno mit Christoph Callies, Samuel Selle und Lion Hinnrichs, das Marimba-Klavier-Duo farbton, Sönke Schreiber und Elisaveta Ilina, ein junges Gesangsterzett von LMN, sowie nicht zuletzt acht junge Streicher unter der Leitung der Geigerin Prof. Tania Becker-Bender von der Hochschule für Musik und Theater.

In ihrer Rede sagte Susanne Fischer, die im Hospiz im Hamburger Süden tätig ist: "Musik hilft nicht nur dabei, Glücksmomente zu kreieren und zu genießen, manchenerleichtert Musik auch den Abschied, macht ihn vielleicht erst möglich.“ LMN Hamburg organisiert 250 kostenlose Konzerte im Jahr in über 75 Einrichtungen. „Jeder Augenblick im Leben ist ein neuer Aufbruch, ein Ende und ein Anfang, ein Zusammenlauf der Fäden und ein Auseinandergehen", lautet ein Satz von Yehudi Menuhin.

Uetersener Nachrichten, Freitag, 8. April 2016

LIVE MUSIC NOW

Gitarre und Harfe zu Gast

Uetersen (pl). Wieder einmal war der Hamburger Verein Live Music Now zu Gast im Senioren- und Pflegeheim „Haus am Rosarium“. Er fußt auf der Initiative des weltberühmten Geigers Yehudi Memıhin. Der verstand Musik nicht nur als Kunst, sondern als Beitrag zu einer besseren Gesellschaft. Live Music Now vermittelt die Überzeugung, dass Musik auch Therapie ist und fördert dabei junge, besonders qualifizierte Künstler, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Dabei soll die Musik Menschen zugute kommen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in Konzerte gehen können.

Live Music Now hatte am Mittwoch das klassische Duo „Tsertsvadze“ nach Uetersen eingeladen. Es besteht aus den Eheleuten Levan Tsertsvadze (Konzertgitarre) und Laura Tsertsvadze (Harfe). Die Kombination der Klangfarben dieser beiden Instrumente harmonierte bestens miteinander.

Die rund 60 Konzertbesucher, ausschließlich Bewohner und Angehörige, genossen die warmen Töne, die von den beiden Zupfinstrumenten ausginen.

Harfenistin Laura Tsertsvadze wurde 1990 in North Vancouver (Kanada) geboren. Nach mehreren 1. Preisen bei „Jugend musiziert“ begann sie 2007 neben der Schule mit einem Vorstudium in der Harfenklasse von Prof. Françoise Friedrich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Dort studierte sie bis 2015 (Bachelor-Abschluss). Sie ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now.

Levan Tsertsvadze wurde in Georgien geboren. Er begann früh mit dem Gitarrespiel und wurde in seiner Heimat umfänglich ausgebildet. 2007 kam er nach Deutschland, um seine Fähigkeiten an der Gitarre zu verfeinern und zu erweitern. Neben seinem Studium unterrichtet er an einer Volkshochschule.