Uetersener Nachrichten, Freitag, 8. April 2016

LIVE MUSIC NOW

Gitarre und Harfe zu Gast

Uetersen (pl). Wieder einmal war der Hamburger Verein Live Music Now zu Gast im Senioren- und Pflegeheim „Haus am Rosarium“. Er fußt auf der Initiative des weltberühmten Geigers Yehudi Memıhin. Der verstand Musik nicht nur als Kunst, sondern als Beitrag zu einer besseren Gesellschaft. Live Music Now vermittelt die Überzeugung, dass Musik auch Therapie ist und fördert dabei junge, besonders qualifizierte Künstler, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Dabei soll die Musik Menschen zugute kommen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in Konzerte gehen können.

Live Music Now hatte am Mittwoch das klassische Duo „Tsertsvadze“ nach Uetersen eingeladen. Es besteht aus den Eheleuten Levan Tsertsvadze (Konzertgitarre) und Laura Tsertsvadze (Harfe). Die Kombination der Klangfarben dieser beiden Instrumente harmonierte bestens miteinander.

Die rund 60 Konzertbesucher, ausschließlich Bewohner und Angehörige, genossen die warmen Töne, die von den beiden Zupfinstrumenten ausginen.

Harfenistin Laura Tsertsvadze wurde 1990 in North Vancouver (Kanada) geboren. Nach mehreren 1. Preisen bei „Jugend musiziert“ begann sie 2007 neben der Schule mit einem Vorstudium in der Harfenklasse von Prof. Françoise Friedrich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Dort studierte sie bis 2015 (Bachelor-Abschluss). Sie ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now.

Levan Tsertsvadze wurde in Georgien geboren. Er begann früh mit dem Gitarrespiel und wurde in seiner Heimat umfänglich ausgebildet. 2007 kam er nach Deutschland, um seine Fähigkeiten an der Gitarre zu verfeinern und zu erweitern. Neben seinem Studium unterrichtet er an einer Volkshochschule.

Welt am Sonntag 17.4.2016 Veranstaltungstipps Hamburg

FREITAG

Yehudi Menuhin

Am 22. April wäre der große Geigenvirtuose und Dirigent 100 Jahre alt geworden. Menuhin hat sich neben seiner künstlerischen Arbeit auch als Musikpädagoge unsterblich gemacht . 1977gründete er in England mit Live Music Now eine Organisation, die Konzerte in sozialenEinrichtungen für Menschen, die Musik sonst nicht live erleben können, ausrichtet und gleichzeitig dabei junge begabte Musiker fördert. Im Ernst Deutsch Theater feiert der Hamburger „Ableger“ der Organisation ein großes Benefizkonzert mit aktuellen und ehemaligen Stipendiaten.

Ernst Deutsch Theater, 19.30 Uhr, Vorverkauf: 40 Euro, Studenten & Schüler: 10 Euro Eintritt

Hamburger Abendblatt Beil. "Theater privat" 24.3.2016

Benefizkonzert zum 100. Geburtstag von Yehudi Menuhin

 ,,Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ - unter dieses Motto stellte Yehudi Menuhin LiveMusic Now. Die Organisation veranstaltet Konzerte in sozialen Einrichtungen für Menschen, die Musik sonst nicht live erleben können, und fördert dabei junge, besonders begabte Musiker.

Bei dem Benefizkonzert werden ausgewählte, aktuelle und ehemalige Stipendiaten musizieren; darunter das Duo ,,farbtonmusik" und das ,,Trio Adorno", beide Iängst weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt, sowie Profes. Tanja Becker-Bender, Violine, Anna Kreetta Gribajcevic, Viola, im Oktett mit Streichern von Live Music Now.

Freitag, 22. April um 19.30 Uhr, Hauptbühne. Karten: Vorverkauf € 40 inkl. HVV, Abendkasse € 50  inkl. HVV, Schüler und Studenten € 10 inkl. HVV. 

Der Wegweiser f. das Haus Flottbek-Nienstedten 3/2016

Der 52. Hausgeburtstag

Nach dem Konzert der vom Verein Live Music Now geförderten Musikstudentinnen,
sitze ich hier in meinem Sessel, zuTränen der Freude gerührt und muss wenigstens meinen herzlichen Dank dem Hause aussprechen. Ein Konzert von höchster
Güte wurde uns zum Genuss geboten, was ich ohne Übertreibung sagen kann.
Ich war glücklich, zum ersten Mal nach meiner schweren Krankheit und fühlte mich in mein früheres kultiviertes Leben mit meinen damals heranwachsenden zwei Töchtern
zurückversetzt. Es waren damals auch unvergessliche Stunden - in Gala gekleidet zum Abendessen und zum Opernabend, mit Plätzen, die ich mir als armes junges Mädchen nie leisten konnte. Genauso sah ich mich, wie im Spiegelbild dessen - mein Dank kommt aus freudigem Herzen.
Ich hätte gerne auch der Dame, die uns die "Stimmgewaltigen" beschert hatte, meinen persönlichen Dank ausgesprochen, doch da sie mit jemandem ins Gespräch vertieft war, wollte ich nicht stören. Doch vielleicht bekommt sie Kenntnis über dieses Echo, wenn es auch
nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Sehr gerne möchte ich diese jungen Stimmen noch einmal hören können, denn es war ein Erlebnis, fast wie eine Wiedergeburt nach meiner krankheitsbedingten Auszeit, die ich dank der Hilfe meiner lieben Pflegerinnen
überstanden habe.
Das 18. Jahr verbringe ich in diesem schönen "Heim" und ich bin immer noch glücklich, dass ich die Atmosphäre mit allen Verschönerungen erleben darf!
Herzlichen Dank sagt Ihnen Ihre Bewohnerin und Vorsitzende des Wohnbeirates,
Gerda Schröder

Uetersener Nachrichten, 11. November 2015

Vier Musiker bereiteten Freude

KONZERT IM SENIORENHEIM

Posaunisten von „Live Music Now” zu Gast im „Haus am Rosarium“

 UETERSENER NACHRICHTEN

Von Klaus Plath

 Uetersen. Sie nennen sich „TBONEBRASS“, Cornelius Hussing, Chen Cui, Jelte Dreetz und Justus Reiff. Kürzlich waren die jungen Posaunisten zu Gast im Senioren- und Pflegeheim „Haus am Rosarium“, um den Bewohnern eine fröhliche Stunde zu bescheren.

Sie musizierten im Namen von „Live Music Now“, Sektion Hamburg.

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ – das war eine prägende Erfahrung des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin. Der Humanist und Weltbürger verstand Musik nicht nur als Kunst, sondern als Beitrag zu einer besseren Gesellschaft. Dieser Gedanke liegt der von ihm 1977 in Großbritannien gegründeten Organisation zugrunde. „Live Music Now“ vermittelt die Überzeugung, dass Musik auch Therapie ist, und fördert zudem junge, besonders qualifızierte Künstler, die am Beginn ihrer Karriere stehen.

Die Musik soll Menschen zugutekommen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in Konzerte gehen können. Das Musizieren gibt den Zuhörern Kraft und Trost und ist für den Musiker eine prägende, für eine erfolgreiche Karriere wichtige Erfahrung.

Dieses große Erbe tragen die gemeinnützigen Vereine seit 1992 auch im deutsch-sprachigen Raum erfolgreich weiter.

Für Menschen in Seniorenheimen aber auch Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen wird die Musik oft zur Brücke zum Leben und bietet Hilfe, wo Sprache versagt.

Das Posaunen-Quartett spielte Werke. von Mendelssohn Bartholdy, ~ Brahms, Gershwin und anderen Komponisten.

„Live-Music-Now“-Konzerte gibt es im „Haus am Rosarium“ seit geraumer Zeit zweimal im Jahr.

Lüneburger Zeitung 20.5.2015

Das tut allen gut

Lüneburg profitiert von Konzerten des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now

oc Lüneburg. Yehudi Menuhin war nicht nur einer der berühmtesten Geiger der Musikgeschichte. Er hat sich schon früh für den Nachwuchs eingesetzt und dafür, dass die Magie der Musik auch Menschen erleben, die sonst nicht in Konzerte gehen bzw. gehen können. 16 Jahre nach dem Tod Menuhins ist seine Idee quicklebendig, dafür steht die 1977 ins Leben gerufene Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now. Dank Dorothea von Xylander kommt das Lüneburg zugute, jüngst im Alten- und Pflegeheim der DRK Augusta-Schwesternschaft.

Dorothea von Xylander hat die Hamburg-Ausgabe von Live Music Now mitgegründet. Sie hat geholfen, den Kontakt zu Musikhochschulen herzustellen, mit einem großen jährlichen Benefizkonzert Geld einzuspielen und die Organisation aufgebaut. die nun seit Jahren in und um Hamburg aktiv ist. Das Projekt schafft etwas, das heute gern als Win-Win-Situation bezeichnet wird. Für Altenheime, Flüchtlingsunterkünfte, Hospize, Haftanstalten, Obdachloserıeinrichtungen bereichert der Auftritt junger Musiker kostenlos den Alltag. Die Musiker wiederum bekommen Auftrittsmöglichkeiten, „und sie machen menschliche Erfahrungen", so von Xylander.

Oberin Elisabeth Börner-Gleiß von der Augusta-Schwesternschaft sieht es als „große Wertschätzung an, uns so ein Konzert auf höchstem Niveau zu bieten. Es ist einfach ein Geschenk." Zu Gast waren nun vier junge Posaunisten in der Heinrich-Heine-Straße. Cornelius Hussing, Vasyl Shparkii, Jelte Dreetz und Justus Reiff, alle studieren in Hamburg. „Die Auftritte bieten einfach eine unglaublich gute Möglichkeit, das Zusammenspiel zu üben, mit möglichen Auftrittsängsten umzugehen, moderieren zu lernen und man tut etwas sozial Gutes", umreißt Cornelius Hussing den Wert der stets rund 45-minütigen Konzerte. Dass es ein Honorar gibt, schadet natürlich auch nicht. Als TBone Brass ist das Quartett unterwegs. Rund zehn Konzerte im Rahmen von Live Music Now haben die Posaunisten bereits gespielt.

Entsprechend locker gehen sie ihren Auftritt an. Posaunen kommen gut bei alten Menschen, Querflöten hätten es schwerer, die hohen Töne sind im Alter nicht immer gut auszumachen. Musik von Gabrieli über Mendelssohn Bartholdy bis zum Jazzstandard von Hogy Carmichael gehört zum Programm. Ein Gershwin-Medley sorgte für mitwippende Füße, und Walzer und Märsche zum Finale lösten ein begeistertes Echo aus. Musik heilt. Musik tröstet, Musik bringt Freude - so steht es in einem Live-Music-Now-Prospekt, der Yehudi Menuhins Überzeugung spiegelt.

Rund 140 junge Musikstudierende bilden den Pool, aus dem heraus das Hamburg-Team von Live Music Now Konzerte organisiert. Der Hamburger Verein hat prominente Unterstützer, in seinem Ehrenkomitee sitzen unter anderem Daniel Barenboim und Sir John Eliot Gardener. Seit der Gründung haben die Hamburger mehr als 2800 Auftritte veranstaltet. Dorothea von Xylander, selbst Organistin, hat für morgen, Donnerstag, um 19.30 Uhr ein Konzert für Violine und Klavier im Familienzentrum plus organisiert. Für kommende Woche stehen zwei Konzerte für vier Hörner auf ihrem Programm. Und so wird es weitergehen.

 

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