40 Jahre Kultur in Hamburg - Januar 2011

Mit Harfe und Hörnern

 Zehn junge Stipendiaten beim Benefizkonzert von Live Music Now Hamburg e. V.

 Die 24jährige Violinistin Adela Urcan, gerade mit dem Masefield Studienpreis 2010 der Alfred Töpfer Stiftung F.V.S. ausgezeichnet, ist eine der zehn Stipendiaten von Live Music Now Hamburg (LMN), die am Sonntag, dem 6. Februar um 18 Uhr im Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg spielen und singen werden. Die 24jährige Rumänin wartet u. a. mit der „Carmen-Fantasie“ des Ungarn Jenö Hubay (1858 - 1937) auf. Begleitet wird sie von Maria Kovalevskaja.

Das Duo ist auch ein eingespieltes Team bei den LMN-Konzerten in  Krankenhäusern, Altenheimen, Behindertenschulen, Haftanstalten oder Obdachlosenstätten.

Der Verein fördert junge, besonders qualifizierte Musiker, die in 65 verschiedenen sozialen Eichrichtungen in und um Hamburg von LMN organisierte Konzerte geben. 2010 waren es rund 200. So realisiert LMN die Idee des Namen gebenden Gründers, des verstorbenen Geigenvirtuosen Yehudi Menuhin, Musik zu Menschen zu bringen, die selber nicht in Konzerte gehen können. Die therapeutische, Freude bringende Wirkung von Musik kann sich hier voll entfalten.

Die Konzerte sind für die Zuhörer unentgeltlich, doch die Musiker bekommen pro Auftritt eine finanzielle Förderung. 122 aktive Stipendiaten hat LMN Hamburg momentan. Organisiert werden die Konzerte von 14 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Der gemeinnützige Verein finanziert sich aus Spenden und den Einnahmen des alljährlichen Benefizkonzertes.

Bei dem kommenden am 6. Februar wird die 21jährige Harfenistin Alexandra Guiraud aus Frankreich das Publikum bezaubern. Gioachino Rossinis (1792 – 1868) Katzenduett ist eines der Stücke, die Christine Kuhlmann (Sopran) und Amelie Meik (Mezzosopran) interpretieren werden. Eva Barta begleitet die beiden am Klavier.

Erst im Herbst 2010 hat sich das „Hornquartett 302“ zusammengefunden: Die vier Bläser, Pablo Lago, José Bento, Min Sun King und Mia Aselmeyer, runden das Konzert zum Finale ab.

Hamburger Abendblatt, 31.12.2010 "Von Mensch zu Mensch"

Junge Künstler folgen dem Motto Yehudi Menuhins

"Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude" - unter diesem Motto gründete Yehudi Menuhin 1977 die Bewegung "Live Music Now" (LMN).

"Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude" - unter diesem Motto gründete Yehudi Menuhin 1977 die Bewegung "Live Music Now" (LMN). Die Organisation fördert mit Stipendien junge Musiker, die Konzerte für Menschen geben, die sonst kaum kostenlose Livemusik erleben. Denn die jungen Talente spielen unter anderen in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Behindertenschulen, Strafvollzugsanstalten, Sterbehospizen und Obdachlosenstätten.

Seit 1998 besteht auch in Hamburg eine LMN-Gruppe. Sie finanziert sich aus Spenden-, Sponsoren- und Fördergeldern sowie durch das jährlich stattfindende Benefizkonzert.

2010 organisierten die ehrenamtlichen Mitglieder und die Nachwuchskünstler rund 200 Konzerte an 70 verschiedenen Spielstätten. 122 Stipendiaten (bis zu maximal 33 Jahre) werden aktuell gefördert.

Auf dem nächsten Benefizkonzert am 6. Februar 2011 werden zehn junge Stipendiaten in der Hansestadt ihr Können zeigen. Auf dem Programm stehen Werke von Mendelssohn, Mozart, Enescu, Hubay, Spohr, Tournier und Turner. Vorgetragen werden sie von begabten Künstlerinnen wie der 24 Jahre alte Violinistin Adela Urcan, die jüngst mit dem Masefield-Studienpreis 2010 der Alfred-Töpfer-Stiftung F.V.S. ausgezeichnet wurde. Auch die Harfenistin Alexandra Guiraud, 21, aus Frankreich und die Pianistin Maria Kovalevskaia werden das Publikum bezaubern. Gioachino Rossinis (1792-1868) "Katzenduett" ist eines der Stücke, die Christin Kullmann (Sopran) und Amelie Meik (Mezzosopran) interpretieren. Eva Barta begleitet die beiden am Klavier. Erst im Herbst dieses Jahres hat sich das "Hornquartett 302" zusammengefunden: Die Bläser Pablo Lago, José Bento, Min Sung Kim und Mia Aselmeyer beschließen das Konzert.

Benefizkonzert: Sonntag, 6.2.2011, 18 Uhr, Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Harvestehuder Weg 12. Karten: 40 Euro (erm. 10 Euro), Bestellungen bitte per Fax unter 04163-77 59 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Internet: www.livemusicnow-hamburg.de (fis)

HAMBURGER ABENDBLATT, 30./31. 01.2010

Zwischen Duett und Säbeltanz 
Hochbegabte junge Musiker tragen die Musik zu Menschen, die nicht ins Konzert gehen können und sie doch am dringendsten brauchen: in Krankenhäuser, Altenheime oder Gefängnisse. So könnte man die Idee von Live Music Now zusammenfassen, einer Initiative, die einst von dem legendären Geiger Yehudi Menuhin gegründet wurde und seither an viele Orte auf der Welt weitergetragen wird. Am Sonntag gibt Live Music Now in Hamburg ein Benefizkonzert. Stipendiaten des Vereins spielen ein buntes Programm zwischen Säbeltanz und Duett.

WEDEL-SCHULAUER TAGEBLATT, 24.12.2009

Klassische Klänge im Seniorenheim
24. Dezember 2009  


Sie überzeugten ihre Zuhörer: Sopranistin Nicole Hoff, Bariton Sebastian Naglatzki und Pianistin Ana Miceva. 
"Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude!" Mit dieser Überzeugung gründete Yehudi Menuhin die gemeinnützige Organisation "Live Music Now", die junge Künstler fördert und für kostenlose Konzerte in sozialen Einrichtungen engagiert. Auch die Bewohner des Heinrich-Gau-Seniorenheims in Wedel kamen nun in den Genuss eines Auftritts: Drei junge Musiker unterhielten sie mit Stücken von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Friedrich Händel.
 
Nicole Hoff (27), Sopran, Sebastian Naglatzki (27), Bariton, und Ana Miceva (26), Klavier, eröffneten ihr Konzert mit einigen Kammerduetten von Mendelssohn-Bartholdy. Die ausgebildeten Stimmen der beiden Sänger sowie das Spiel der Pianistin ließen keine Wünsche offen. Professionell und sympathisch gaben sich die drei Musiker, die anschließend Auszüge aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Die Zauberflöte" vortrugen. 

Weihnachtsstimmung kam bei Händels besinnlichem "The people who walked in darkness" und Francks "Panis angelicus" auf. Eine Zugabe hatten die Künstler nicht vorbereitet, dafür aber eine andere Überraschung parat: Ein gemeinsames Weihnachtslieder-Singen bildete den Abschluss des Konzerts und ließ die Augen der Zuhörer leuchten. 

"Die Aufgabe unseres Vereins ist es, Musik an Orte zu bringen, wo sie unter normalen Umständen nicht zu hören wäre", erklärte Catrin zu Stolberg, ehrenamtliche Mitarbeiterin von "Live Music Now". So traten die Künstler des Verbands schon in Gefängnissen, Behinderteneinrichtungen oder eben Altersheimen auf.

Derzeit gehören 130 junge Menschen unter 30 Jahren der Förderungsgruppe an. Sie spielen Cello, E-Gitarre, Klavier, singen oder haben Talent an einem anderen Instrument bewiesen. Für ihre Auftritte bei "Live Music Now" erhalten sie kleine Gagen, doch das ist noch längst nicht alles, meinte zu Stolberg: Die Künstler lernen auf der einen Seite, ihr Programm selbst zu gestalten sowie zu moderieren und sie sammeln neues Wissen über Events. "Auf der anderen Seite treffen sie auf Menschen in ganz ungewöhnlichen Situationen - und die Künstler erfahren, was für eine besondere Wirkung die Musik auf jene hat."

So wirkten sich die Konzerte auf vielen Ebenen positiv aus: Die Künstler lernen, mit schwierigen Konzertsituationen umzugehen, und die Zuhörer erleben ein ganz besonderes Event, zu dem sie sonst keinen Zugang haben. 

Besonders zu Weihnachten erfreuten sie sich deshalb an ihrer Arbeit, so zu Stolberg. "Man tut den Menschen etwas Gutes und bekommt dafür etwas zurück. Das macht einfach glücklich."

MK- NEWS , Oktober 2009

Konzertreihe in der Geriatrischen Tagesklinik
„Musik besitzt heilende Kraft"
Wellen der Begeisterung erntete das letzte Konzert des Vereins Yehudi Menuhin live music now Hamburg von den Musikern Sönke Schreiber und Elisaveta Ilina in der Geriatrischen Tagesklinik. Besondere Aufmerksamkeit zog das Marimbaphon auf sich, eine Art überdimensionales Xylophon, auf dem Sönke Schreiber spielte. Zum Repertoire gehörten nicht nur „Die kleine Nachtmusik" von Mozart, sondern auch „Wohl mir, dass ich Jesum habe" von Bach.
Live Music now organisiert eintrittsfreie Aufführungen in sozialen Einrichtungen für Menschen, die nicht in ein Konzert gehen können. Das Motto: „Musik besitzt heilende Kraft". „In der Tat merkt man den Patienten an, wie wohltuend diese Konzerte sind", sagt auch Christoph Kardel, Bereichsleiter der Geriatrischen Klinik. Die letzten beiden Konzerte des Jahres finden am 12. November und am 10. Dezember,jeweils um 14 Uhr , in der Geraitrischen Tagesklinik statt

BLICKPUNKT , Juni 2009

Olga & Olesya in der SH – Yehudi Menuhin LIVE MUSIC NOW
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Domra – und Mandolinenstücke  von Bach, Beethoven und  Strauß ge-
hören sicherlich  nicht zu den alltäglichen Klängen, die  hinter  Gefäng-
nismauern zu hören sind.
Dieses  seltene Vergnügen  wurde am  22. Mai 2009  in der Kirche der
SH  den  Zuhörern von  Olga und Olesya  geboten, die mit klassischen
Stücken die Anwesenden begeisterten.
Die zwei zauberhaften  jungen Damen mit  ihrer  natürlichen  Ausstrah-
lung verwandelten die Atmosphäre unserer  kleinen Kirche für Momen-
te in einen Konzertsaal.
Das doch unerwartet zahlreiche Publikum dankte den Künstlerinnen je-
des  Stück mit  standing ovations  und langanhaltendem  Applaus. Alle 
waren  sich  wohl  einig, dass  man  sein  Instrument  lieben und  leben 
muss, um diese  musikalische Darbietung zu ermöglichen.
Was  für ein  schöner und inspirierender Tag, unser  Dank gilt natürlich
Olga & Olesya und  auch ihrer Begleiterin und den ehrenamtlichen Hel-
fern, die dieses Ereignis für uns möglich machten.
Auch  das Publikum  der SH sei  hier unbedingt  lobend  erwähnt, zahl-
reiches  Erscheinen  lässt  natürlich auch  für die  unentgeldlich  auftre-
tenden  Künstlerinnen  und Künstler die Erlebnisse in guter Erinnerung
und tragen diese draußen weiter.
So entsteht ein immer wiederkehrender Erfolg für alle – wie  dieser be-
sondere, weil andere, Freitagnachmittag mit Olga und Olesya.

Vielen Dank. 

                                                                                                 Euer Mati

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